FAQ zum Verfahren QS KAROTIS
- … die Indikationsstellung soll interdisziplinär erfolgen (mindestens 2 Fachdisziplinen in die Diagnostik und Behandlung einbeziehen, davon einer/eine erfahrene/r Neurologen bzw. Neurologin, Ziel: Konsens zwischen den Fachabteilungen mit optimaler Behandlung für Patienten),
- … die Überprüfung des Stenosegrades soll vor dem Eingriff erfolgen (Einschätzung des Stenosegrades i.d.R. mittels Duplexsonographie und durch eine weitere Untersuchungsmethode oder durch eine erneute duplexsonographische Untersuchung durch einen weiteren Untersucher erfolgen. Ziel ist die identifizierte Stenose zu bestätigen.)
- .. und bei symptomatischer Karotisstenose soll eine Bildgebung des Hirnparenchyms erfolgen (Die Bildgebung dient zur Differenzierung zwischen einer zerebralen Ischämie und anderen intrakraniellen Ereignissen (z. B. einer intrazerebralen Blutung) sowie zum Ausschluss anderer Ursachen für die neurologische Symptomatik (z.B. intrakranielle Tumore). Gleichzeitig kann bei vorliegender zerebralen Ischämie ihre Ausdehnung bestimmt werden. Dies hat in Abhängigkeit des Befundes Einfluss auf den Zeitpunkt einer invasiven Intervention an der Karotis.)
Ab dem Jahr 2026 kann im Falle einer Verlegung in die Neurologie bzw. Stroke Unit statt dem Datum der postprozeduralen fachneurologischen Untersuchung auch das Verlegungsdatum in dem entsprechenden Datenfeld angegeben werden. D.h. eine Verlegung in die Neurologie bzw. auf die Stroke Unit kann im Rahmen des QS Verfahrens Karotis-Revaskularisation als fachneurologische Untersuchung berücksichtigt werden.