Überführung der QSKH-Verfahren in die DeQS-RL

Ab dem Erfassungsjahr 2021 werden alle QS-Verfahren von der QSKH-RL in die DeQS-RL überführt. Die Spezifikationen werden bis auf wenige Änderungen übernommen.

In seiner Sitzung vom 16. Juli 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) verbliebenen Qualitätssicherungsverfahren in die Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) zum Erfassungsjahr 2021 zu überführen (vorbehaltlich der Prüfung durch das BMG und Veröffentlichung im Bundesanzeiger; https://www.g-ba.de/beschluesse/4399/).

Die Verfahren werden zukünftig folgendermaßen aufgeteilt und beinhalten die bekannten Module:

  • Verfahren 7: Karotis-Revaskularisation (QS KAROTIS)
  • Verfahren 8: Ambulant erworbene Pneumonie (QS CAP)
  • Verfahren 9: Mammachirurgie (QS MC)
  • Verfahren 10: Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP)
  • Verfahren 11: Dekubitusprophylaxe (QS DEK)
  • Verfahren 12: Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF)
  • Verfahren 13: Perinatalmedizin (QS PM)
  • Verfahren 14: Hüftgelenkversorgung (QS HGV)
  • Verfahren 15: Knieendoprothesenversorgung (QS KEP)

Auch die Spezifikation für das Erfassungsjahr 2021 für die Verfahren 7 bis 15 wurde beschlossen (https://www.g-ba.de/beschluesse/4400/). Hier wurden bis auf wenige Anpassungen die Spezifikationen der QSKH-Verfahren übernommen, sodass sich für die Krankenhäuser zunächst keine Änderung bei der Umsetzung ergibt.

Wann genau die QSKH-RL außer Kraft treten wird, wurde noch nicht vom G-BA beschlossen. Die Geschäftsstelle wird frühzeitig informieren, wenn sich für die Krankenhäuser durch die Überführung in der Umsetzung etwas ändert.