Risikostatistik

Krankenhäuser, die nach § 108 SGB V zugelassen sind und Patienten ab 20 Jahre vollstationär behandeln, müssen jährlich eine Risikostatistik erstellen und an die Datenannahmestelle der QiG BW übermitteln. Wenn ein Krankenhaus mehr als einen Standort besitzt, ist für jeden Standort eine separate Risikostatistik zu übermitteln. Die Risikostatistik ist für die Risikoadjustierung im QS-Verfahren Dekubitusprophylaxe erforderlich und ermittelt für alle stationären Behandlungsfälle des jeweiligen Krankenhauses das Vorhandensein von Risikofaktoren für die Entstehung eines Dekubitalgeschwüres.

Die Risikostatistik ist jährlich nach Abschluss des Erfassungsjahres zu erstellen. Da die Anzahl der Fälle in der Risikostatistik auch in der Sollstatistik ausgewiesen wird, ist die Risikostatistik möglichst zum gleichen Zeitpunkt (01.01. bis 15.02. des Folgejahres) und auf der gleichen Datengrundlage wie die Sollstatistik zu erstellen. Zu beachten ist, dass die Summe der standortbezogenen Risikostatistik-Fälle aggregiert in der Sollstatistik des Krankenhauses (IKNR-Bezug) enthalten ist.
 

Erstellung und Übermittlung der Risikostatistik in Baden-Württemberg:

  • Die beiden Exportdateien RISIKOBASIS_20xx.txt und RISIKOSTATISTIK_20xx.TXT werden komprimiert und unter dem Namen RS_20xx_<IKNR>_<STANDORT>.zip gespeichert.
  • Das erstellte ZIP-Archiv RS_20xx_<IKNR>_<STANDORT>.zip wird mit dem öffentlichen Schlüssel der QiG BW (pub_key_Baden_Wuerttemberg.txt) verschlüsselt und unter dem Namen RS_20xx_<IKNR>_<STANDORT>_BW.zip.gpg gespeichert und an unsere Geschäftsstelle übermittelt.

Die Übermittlung der Risikostatistik erfolgt an die E-Mail-Adresse: daten(at)qigbw.de.